Die SPD Wenden hat sich für 2019 viel vorgenommen. Der Beginn ihrer politischen Arbeit ist traditionell die Haushaltsklausur im Januar. Gemeinsam mit dem Kämmerer der Gemeinde Wenden wird der Haushaltsplan für 2019 durchgesprochen. „Im Anschluss werden wir unsere Anträge für die Haushaltsdebatte im Februar formulieren“, so der Fraktionsvorsitzende Stephan Niederschlag.


Im Mittelpunkt der politischen Arbeit steht 2019 die Dorf-Tour. Ziel der Tour ist es, den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu intensivieren. Aus diesem Grund wird die SPD ihre Fraktionssitzungen in die Dörfer verlegen. Im „öffentlichen Teil“ der Fraktionssitzung können die Bürgerinnen und Bürger aktiv mit Fragen teilnehmen.


„Im Vorfeld der Sitzungen werden wir uns in den Dörfern umsehen und mit den Bürgern das Gespräch suchen und nachfragen, wo sie Verbesserungsbedarf für ihre Ortschaft sehen“, so die Vorsitzende Jutta Hecken-Defeld. Themen gibt es bestimmt einige: Bauplätze, der ÖPNV/Bürgerbus, das Freizeitangebot oder ein schneller Internetanschluss.


Die SPD Wenden betont die Wichtigkeit der anstehenden Europawahl am 26. Mai kommenden Jahres. Die Sozialdemokraten sind sich einig, dass das Zusammenleben in Europa gestärkt werden muss. Alle Menschen müssen spüren, dass die EU ihre Interessen vertritt und viele Chancen bietet. Die SPD ist entschieden gegen ein nationalstaatliches Klein-Klein, sondern ihnen geht es um das große Ganze, eben um Europa. Fremdenfeindliche oder nationalistische Rhetorik wie z. B. aus Polen oder Ungarn, lehnen die Genossen aus Wenden entschieden ab. „Wichtig ist, mit den Menschen vor Ort im Gespräch zu bleiben, deshalb ist es richtig, dass die Gemeinde Wenden mit der Stadt Lepsény aus Ungarn eine Städte Partnerschaft unterhält“, so Sibille Niklas.

 

Erfreut über die positive Entwicklung der Gesamtschule zeigen sich die Mitglieder des Ausschusses für Bildung und Soziales, Catrin Stockhecke-Meister und Ludger Reuber. Der stellvertretende Schulleiter, Herr Karrasch, informierte den Ausschuss am 6. Dezember, dass ca. 60 Schüler ab Sommer 2019 die gymnasiale Oberstufe besuchen werden.
Deutliche Kritik übt Astrid König-Ostermann an der Entscheidung des Gemeinderats vom 07.11.2018, die Hundesteuer, von 54 € auf 65 € für den ersten Hund zu erhöhen. Die Fraktion der SPD hatte gegen den Vorschlag der Verwaltung und des Bürgermeisters gestimmt. Sie selbst hatte sich für eine moderatere Erhöhung ausgesprochen. Der Vorschlag der SPD war es, die Hundesteuererhöhung der Grundsteuer B anzupassen. „Die heftige Kritik in den sozialen Medien zeigt, dass die Hundebesitzer mit uns einer Meinung sind, dass die Verwaltung ihnen zukünftig zu tief in Taschen greift“, so König-Ostermann.

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