JHV Jubilare 150319

Von links: Sibille Niklas, Stephan Niederschlag, Waldemar Lorenz, Jutta Hecken-Defeld, Meinolf Prinz, Ludger Reuber und Robert Kirchner-Quehl.

 

Der SPD-Ortsverein Wenden hatte seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Hotel Wacker in Brün eingeladen. Die Vorsitzende Jutta Hecken-Defeld eröffnete die Versammlung und begrüßte die Teilnehmer. Im Anschluss daran erhoben sich die Anwesenden, um der im Vorjahr verstorbenen Ortsvereinsmitglieder zu gedenken. In ihrem Rechenschaftsbericht ließ Jutta Hecken-Defeld die Termine des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren. Das Parteijubiläum und der alljährliche Babyempfang hätten positive Schlaglichter auf die Partei geworfen. In diesem Jahr wird der Babyempfang am 28. September stattfinden.

Nach dem Bericht der Kassiererin und den Revisoren wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die Vorsitzende richtete ihren Dank an das Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Zur bevorstehenden Europawahl am 26. Mai hob sie die besondere Bedeutung gerade in diesem Jahr hervor. Nationalisten und Populisten arbeiteten daran, die europäische Einigung abzuwickeln. Die Schlagzeilen kreisten um Brexit und Trump, „genau die Nationalisten und Egomanen, die uns mit Angstmacherei nach Freund und Feind unterteilen wollen. Seit über 70 Jahren haben wir Dank der EU die längste Friedensphase mit offenen Grenzen. Junge Menschen tauschen sich international aus und lernen miteinander. Ein Markt mit gemeinsamer Währung sichert eine starke Stellung in der Welt. Die Wertegemeinschaft garantiert Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das dürfen wir uns nicht nehmen lassen!“ Die Wahl dürfe Europa nicht spalten.

Auch die Ausführungen der Kreistagsabgeordneten und Gemeinderatsmitglieder über ihre politische Arbeit vor Ort standen auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Robert Kirchner-Quehl berichtet aus der Kreistagsfraktion und sprach über die Planungen des Kreisverbandes. Stephan Niederschlag stellte den Mitgliedern die Anträge der SPD-Fraktion im Gemeinderat vor. Bauplätze sollen danach nach genau vorgegebenen Kriterien vergeben werden. „Dies schließt nicht aus, dass der Rat in besonderen Fällen eine Entscheidung treffen kann doch auf diese Weise würde die Grundstücksvergabe für die Öffentlichkeit transparenter“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende. Eine weitere Forderung der SPD ist die Bereitstellung ausreichender Gewerbeflächen zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Wenden sowie die Prüfung durch die Gemeinde, ob eine Entlastung der Ortsdurchfahrt Gerlingen für die leidgeprüften Anwohner nicht doch möglich ist. Um eine positive Lösung herbeizuführen, hatte die SPD der Verwaltung bereits in der Vergangenheit entsprechende Vorschläge unterbreitet. Die SPD hat auch das Bedürfnis nach anderen Begräbnisformen aufgegriffen und die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob und wo in der Gemeinde Wenden ein Bestattungswald entstehen kann.

Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion stand die Politik im Zeichen einer wachsenden alternden Bevölkerung. Dabei ging es insbesondere um eine gesicherte ärztliche Versorgung. Zur Sprache kamen auch die Planungen in Wenden für ausreichend Kita-Plätze und es ging um finanzierbare Lösungen für kommende Straßenausbaubeiträge.

Einen besonderen Höhepunkt stellte die Ehrung der langjährigen Mitglieder dar. Geehrt wurden Waldemar Lorenz (50 Jahre) sowie Meinolf Prinz und Jutta Hecken-Defeld (25 Jahre). Auf 40-jährige Mitgliedschaft zurückblicken können Paul Breidebach und Hans Joachim Herden. Ebenfalls 25 Jahre gehört Lars Vorstadt der Partei an.

 

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