Tausende von Menschen auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Verfolgung und Perspektivlosigkeit im eigenen Land haben auf dem Weg nach Europa den Tod gefunden. Bei uns wird darüber gestritten, ob und wie wir den Flüchtlingsstrom bewältigen können. Seit die Anzahl der Menschen deutlich zugenommen hat, die sich hier Arbeit, Wohnung, soziale Sicherung – überhaupt ein menschenwürdiges Leben – erhoffen, hat sich die politische Debatte zu Fragen der Einwanderung in Deutschland erkennbar verschärft. Wir dürfen davon ausgehen, dass sich die Zugangszahlen weiterhin so fortsetzen.
Die Menschen hier bei uns vor Ort tragen letztlich einen der wichtigsten Konflikte der Nachkriegszeit aus. Verfolgung, Flucht, traumatische Erlebnisse in den Erzählungen der Flüchtlinge müssen auch von den Helferinnen und Helfern mit „getragen“ und verarbeitet werden. Neben dem hauptamtlichen Engagement ist gerade auch der persönliche, menschliche Einsatz von Ehrenamtlichen so wertvoll. Es ist gut, dass es in unserer Gemeinde so viele Menschen gibt, die Flüchtlingen helfen, sich bei uns zurechtzufinden und angenommen zu fühlen. Die SPD-Wenden ist allen dankbar, die in Beruf, Familie, Vereinen, Verbänden und Organisationen das Leben in unserer Gemeinde mit gestalten und sie so erst lebens- und liebenswert machen.
Mit Hilfe professioneller und ehrenamtlicher Unterstützung müssen Menschen schnell integriert werden, auch in Vereine und Dorfgemeinschaften. Menschen mit Qualifikation müssen baldmöglich in Arbeit gebracht werden. Hier sind die heimischen Unternehmer gefragt. Andere müssen wir qualifizieren. Durch das Bunterwerden unserer Gemeinde können wir sinkende Einwohnerzahlen vielleicht einmal abfedern. Wir brauchen einen Fördertopf zur dauerhaften Wohnraumschaffung. Die Kommunen allein können die hohen Kosten im Sozialbereich nicht schultern. Bund und Land müssen mehr zahlen. Den Zuzug müssen wir beschränken mit Hilfen vor Ort. Letztlich können wir als Kommune unbegrenzt keine Hilfe stemmen.

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