SPD ehrt herausragendes Ehrenamt – Drei Auszeichnungen beim Empfang in Wenden

Beim gemeinsamen Ehrenamtsempfang des SPD‑Kreisverbandes Olpe und der SPD Wenden wurden drei Initiativen und Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Zusammenhalt, Sicherheit und demokratische Kultur in der Region einsetzen. Den passenden Rahmen hatte die SPD Wenden als diesjährige Ausrichterin der Veranstaltung in der SGV-Wanderhütte in Wenden geschaffen. Durch den Nachmittag führte der Vorsitzende der SPD Wenden, Boris Eberlein.

Die Kreisvorsitzenden Nezahat Baradari und Ernst Braun begrüßten die zahlreichen Gäste und betonten die Bedeutung des Ehrenamts für eine starke, solidarische Gesellschaft. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Männergesangverein Hünsborn mit zwei eindrucksvollen Beiträgen. Zudem bereicherte Christoph Hötte den Nachmittag mit der Gitarre und mehreren Liedern, die thematisch an die Geschichte der SPD anknüpften, zum Mitsingen einluden und für besondere Atmosphäre sorgten.

Agendaforum Attendorn: Engagement für Nachhaltigkeit und Demokratie

In ihrer Laudatio würdigte Nezahat Baradari das Agendaforum der Hansestadt Attendorn als eine Gruppe, die seit fast zwei Jahrzehnten zeigt, was „Global denken – lokal handeln“ bedeutet. Das Forum engagiert sich für Nachhaltigkeit, Fairen Handel, gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Kultur. Projekte wie das Reparatur‑Café, die Weltsichten‑Filmreihe, die Initiative „Mit Herz statt Hass“ oder der „Kippenretter“ seien Beispiele für gelebte Verantwortung und beharrliches Engagement. Baradari betonte, das Agendaforum sei „ein Motor für nachhaltige Stadtentwicklung und ein Vorbild für bürgerschaftliches Mitgestalten“.
DLRG Wenden: Lebensrettung, Jugendarbeit und Sicherheit

Catrin Stockhecke‑Meister ehrte die DLRG Wenden für ihre jahrzehntelange Arbeit in Schwimmausbildung, Rettungsschwimmen und Jugendarbeit. Die DLRG sei „ein Anker für Sicherheit und Gemeinschaft“ und vermittle Kindern und Jugendlichen Fähigkeiten, die sie ein Leben lang begleiten. Stockhecke‑Meister hob hervor, dass die Ehrenamtlichen nicht nur ausbilden, sondern Verantwortung übernehmen – im Wasser, an Land und in der Gesellschaft. Der Vorstand halte „mit Professionalität, Herz und Ausdauer“ den Verein zusammen und sei damit ein Vorbild für die gesamte Region.
Sibille Niklas: Ombudsfrau mit Herz und Haltung

Für ihr außergewöhnliches soziales Engagement wurde Sibille Niklas, Ombudsfrau im Kreis Olpe, ausgezeichnet. In ihrer Laudatio beschrieb Jutta Hecken‑Defeld sie als „Stimme für Menschen, die sonst oft überhört werden“. Niklas unterstützt Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen oder in komplexen Behördenverfahren – unparteiisch, verlässlich und mit großem Einfühlungsvermögen. Seit 2024 ist sie zudem Ombudsperson in der Pflege. Hecken‑Defeld würdigte sie als „Brückenbauerin zwischen Menschen und Institutionen“ und als Beispiel dafür, wie Gerechtigkeit, Solidarität und Menschlichkeit im Alltag gelebt werden können.
Ein starkes Zeichen für das Ehrenamt
Der Ehrenamtsempfang machte deutlich, wie vielfältig und tragend das Engagement in der Region ist. Ob Nachhaltigkeit, Sicherheit oder soziale Unterstützung – die drei Auszeichnungen stehen stellvertretend für viele Menschen, die sich täglich für ein gutes Miteinander einsetzen.
Der SPD-Kreisverband Olpe bringt seit 28 Jahren mit der Ehrung von Ehrenamtlichen zum Jahresempfang seine Wertschätzung zum Ausdruck und freut sich bereits auf das nächste Mal.
