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Gruppenbild mit BM
Von links: Astrid König-Ostermann (stv. Bürgermeisterin), Parteivorsitzende Jutta Hecken-Defeld, Bürgermeister Bernd Clemens, Bundestagskandidatin Nezahat Baradari, Kerstin Wittrock (AsF), Hildegund Hennrichs (Vorsitzende AsF), Regina Rasche (AsF) und Sibille Niklas (AsF)

Die Geburtenrate in Deutschland hat sich erfreulicherweise erhöht und das wurde auch beim siebten Babyempfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Wenden ganz offensichtlich. Bereits seit 2011 werden die jüngsten Wendener Mädchen und Jungen am Jahresanfang im Dorfgemeinschaftshaus Möllmicke willkommen geheißen.

Jutta Hecken-Defeld, die Vorsitzende der SPD Wenden, begrüßte am Samstag die zahlreichen Eltern und Großeltern, die mit ihrem Nachwuchs gekommen waren. Ihr besonderer Dank ging an alle Sponsoren, die das Projekt unterstützt hatten und an die Vereine und Institutionen, die den Babyempfang jedes Jahr durch ihre Anwesenheit bereichern und ihre Arbeit „rund ums Kind“ vorstellen. Auch Bürgermeister Bernd Clemens war wieder gekommen. Er richtete ein Grußwort an die Gäste und betonte darin „Kindergeschrei sei Zukunftsmusik“. Anschließend nutzte er die Gelegenheit, sich an den Ständen zu informieren und stand selbst für Gespräche zur Verfügung. Die AsF Wenden durfte den Familien auch die Bundestagskandidatin Nezahat Baradari vorstellen. Als niedergelassene Kinderärztin mit eigener Praxis in Attendorn passte sie damit ganz hervorragend ins Programm des Babyempfangs. Auch Sie tauschte sich mit den jungen Eltern aus und Stand für Fragen zur Verfügung.

„Höhere Ausgaben, kürzere Nächte, viel Verantwortung, doch vor allem bedeutet ‚Eltern sein‘ wohl das größte Glück für die Beteiligten. Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Babyempfang so guten Anklang findet“, freuten sich die stellvertretende Bürgermeisterin Astrid König-Ostermann und Hildegund Hennrichs, die Vorsitzende der AsF. Neben einem leckeren Frühstück gab es wieder ein kleines Geschenk für die Jüngsten und viele Informationen für die Erwachsenen. Vom AsF-Team wurde den Eltern ein Ratgeber mit einer Übersicht über interessante Angebote und Kontaktdaten, Notfallnummern, Informationen über Frühe Hilfen, Therapeuten, Kindertreffs und vieles mehr überreicht.

Die Initiatorinnen freuten sich sehr über die große Resonanz. „Doch wir haben ein Platzproblem und müssen uns überlegen in größere Räume umzusiedeln“, sagte die Ortsvereinsvorsitzende Jutta Hecken-Defeld.

Die Akteure, die persönlich da waren, informierten umfangreich über ihre Leistungen und die Möglichkeiten in der Umgebung. Mit von der Partie waren die Familienzentren „Kleine Strolche“, Altenhof sowie St. Severinus Wenden und Möllmicke. Annette Ritz, Tordis Hengstenberg und Susanne Schumann vom Kinderschutzbund Olpe stellten ihre Anliegen zur Förderung und Erhaltung einer kindgerechten Umwelt und Gesellschaft vor. Hier sei besonders hervorgehoben, ihr Angebot über Lernpaten an Grundschulen in der Region. In der Tätigkeit als Lernpate geht es nicht allein um das Erlernen des Einmaleins oder der Rechtschreibung, sondern auch um gezielte menschliche Zuwendung, Alltagshilfen und auch Tipps zur Freizeitgestaltung. Insofern fungieren Lernpaten nicht als Nachhilfelehrer, sondern stellen eine zusätzliche Bezugsperson dar, die mit Zeit, Geduld und Lebenserfahrung dem Kind zur Seite steht.

Den Vertretern der Feuerwehr Wenden lag besonders der Brandschutz am Herzen. Sie waren mit ihrem Rauchhaus gekommen. Jürgen Spieker vom DRK Wenden demonstrierte anhand einer Babypuppe die Beatmung und Wiederbelebung eines Säuglings. Zudem wies er auf diesbezügliche Kurse des DRK Wenden hin. Jürgen Spieker unterstützt aktiv das Hilfsprojekt des DRK zum Aufbau einer Krankenstation in Tansania und wird im Juli dieses Jahres wieder vor Ort sein, um seine Hilfsgüter abzugeben.

Die Hebammen Astrid Solbach und Andrea Henne gaben praktische Tipps für den Alltag mit einem Baby. Dazu passte sehr gut Christina Baars mit ihrer Trageberatung für Babys. Karolin Schmidt und Nicole Fischer-Brehm informierten über das Angebot des AufWind-Beratungszentrums Wenden, wo die Mitarbeiterinnen zu vertraulichen und verlässlichen Gesprächen kostenfrei zur Verfügung stehen, um passende Lösungen für Eltern und Kinder in ihrer jeweiligen Situation zu finden. Das Angebot umfasst heilpädagogische Frühförderung, ambulante Hilfen zur Erziehung, Erziehungs-, Familien- und Schulberatung, Suchtberatung und Suchtprävention. Damit keine Langeweile aufkam, verlieh Petra Kaufmann den älteren Geschwisterkindern mit ihrer Schminkkunst ein märchenhaftes Gesicht.

In den Gesprächen konnte man wieder von der prekären und zugespitzten Situation der Hebammen und damit auch der Geburtshilfe erfahren. Die hohen Entschädigungen für Geburtsschäden treiben die Kosten der Haftpflichtversicherung in die Höhe. Ohne die Haftpflichtversicherung dürfen Hebammen weder Geburten durchführen noch Geburtskurse leiten oder Wochenbettbesuche durchführen. Wenn nicht eine gravierende Systemänderung herbeigeführt wird, sind die Hebammen ein bedrohter Berufsstand und das ist für Frauen nicht nur traurig, sondern auch nicht hinnehmbar.

Infos und Fotos vom Empfang hier und unter www.spd-wenden.de oder AsF Wenden bei Facebook.
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Bernd Clemens 180317


Christina Baars Trageberatung 180317

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Gäste 2 Volles Haus 180317

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Jüren Spieker DRK Erste Hilfe am Kind 180317

Mütterberatung mit Nezahat 180317

Nezahat Baradari 1 180317

Nezahat Baradari am Tisch 180317

Nezahat Baradari Favorit 180317

Nezahat mit lachendem Baby 180317

Rauchhaus der Feuerwehr 180317

Taschen verteilen 1 180317

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